Terrestrische Photogrammetrie

Terrestrische Photogrammetrie

Die terrestrische Photogrammetrie beruht auf der bildlichen Dokumentation des Messobjektes, hier speziell von Gebäuden und anderen terrestrischen Objekten im Nahbereich. 

Vor ca. 140 Jahren eingeführt zur Dokumentation von Baudenkmälern und Kunstschätzen, wird dieses Verfahren auch heute zur Dokumentation in Denkmalschutz, Architektur, Entwurf, Beweissicherung, Visualisierung und 3-D-Modellierung verwendet.

Der Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass die Bauwerke aktuell und vollständig bildlich erfasst werden. Die detaillierte Auswertung wird nachträglich, räumlich und zeitlich getrennt von der Aufnahme, vorgenommen.

Für einfache, ebene und unstrukturierte Objekte eignet sich das Verfahren der Ein-Bild-Entzerrung, das schnell und preiswert zu Fassadenansichten als Bilddatei sowie weiterführend als CAD-Zeichnung führt. Stark räumlich strukturierte Bauwerke werden mit dem traditionellen Verfahren der stereoskopischen Auswertung erfasst.

Zur Bildaufnahme stehen bei uns fotographische Messkameras im Mittelformat (6 cm x 6 cm) und Großformat (13 cm x 18 cm) sowie digitale Kamerasysteme zur Verfügung. 

Hochliegende und unzugängliche Abschnitte, auch die Dachflächen, können ergänzend mit den Drohnen/ UAVs erfasst werden.

Referenzen

  • Burg Oschersleben, Photogrammetrische Fassadenauswertung, Einzelbildentzerrung
  • Landgericht Halle (Saale), Photogrammetrische Fassadenauswertung, Einzelbildentzerrung
  • Dresden, Historisches Gasometer – Asisi-Panometer, Photogrammetrische Fassadenauswertung
  • Halle (Saale), Leopoldina, Photogrammetrische Fassadenauswertung, Einzelbildentzerrung
  • Dessau, Albrechtstraße 11 und 12, Petruskirche, Photogrammetrische Fassadenauswertung, Einzelbildentzerrung
  • Quedlinburg, Weberstraße 22, Photogrammetrische Fassadenauswertung, Einzelbildentzerrung
  • Bamberg, Neubau Tiefgarage Erba-Platz, Photogrammetrische Deformationsmessung